Das Kunstmuseum Bern ist eines der kulturellen Aushängeschilder unserer Region. Hier hängen Meisterwerke, Geschichte und Inspiration an den Wänden – und leider mittlerweile auch ein paar Sorgen an der Decke. Das Gebäude ist in die Jahre gekommen, Leitungen, Technik und Infrastruktur brauchen dringend eine Erneuerung. Wird jetzt nicht saniert, drohen später deutlich höhere Kosten, Notreparaturen und Einschränkungen im Betrieb.
Niemand möchte erleben, dass ein weltbekanntes Kunstmuseum plötzlich mehr Baustelle als Kulturort ist. Kunst darf provozieren – aber bitte nicht durch tropfende Dächer oder streikende Heizungen.
Ein modernes Museum ist weit mehr als ein Ort für stille Museumsbesuche mit verschränkten Armen und bedeutungsvollem Nicken vor einem Bild. Es ist ein Begegnungsort für Familien, Schulen, Jugendliche, Touristinnen und Touristen sowie Kulturinteressierte aus der ganzen Region. Das Kunstmuseum Bern stärkt die Region, belebt den Tourismus und macht Bern als Kulturstandort sichtbar – weit über die Schweiz hinaus.
Die Kosten von insgesamt 147 Mio sind unbestritten hoch, sie werden aber partnerschaftlich getragen. Rund 81 Mio übernimmt der Kanton, rund 52 Mio Stiftungen und private Geldgeber und die restlichen Mittel kommen aus der Wirtschaft und dem Lotteriefonds. Die Sanierung bedeutet keineswegs Luxus, sondern Verantwortung. Verantwortung gegenüber unserem kulturellen Erbe, gegenüber kommenden Generationen und gegenüber einer Institution, die Bern seit Jahrzehnten prägt. Wer ein Haus erhalten will, wartet nicht, bis der Putz von der Decke fällt.
Darum am 14. Juni 2026: JA zum Planungskredit für die Sanierung des Kunstmuseums Bern.

